Aktuelles aus der Gemeindebücherei

Die Bücherei ist ab sofort auch online für Sie da. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter www.bibkat.de/holzheim. Mit dem Online-Katalog bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in unserem gesamten Medienbestand zu stöbern und Ihr eigenes Leserkonto aufzurufen. In diesem Konto sehen Sie u.a. Ihre aktuellen Ausleihen mit Rückgabedatum.

Ebenfalls können Sie Ausleihfristen verlängern und Medien vormerken lassen, Ihre Ausleihhistorie einsehen, Recherchenlisten aufrufen. Sie werden sehen, auch die Suche z.B. nach einem bestimmten Buch oder von einem bestimmten Autor ist möglich.

Wie funktionierts?

Die erste Anmeldung erfolgt mit Ihrer Leserkontonummer, die auf Ihrem Bücherausweis vermerkt ist. Als Passwort für die Erstanmeldung ist das Geburtsdatum im folgenden Format: TT.MM.JJJJ anzugeben. Das Passwort können Sie danach unter Kontoeinstellungen ändern. Falls Sie möchten können Sie auch eine 

E-Mailadresse hinterlegen, damit Sie Benachrichtigungen aus Ihrem Leserkonto erhalten. Mit der E-Mail-adresse kann das Passwort zurückgesetzt werden, falls Sie dieses vergessen haben: TT.MM.JJJJ. Die Änderung ist unter Kontoeinstellungen vorzunehmen.

Sie haben Fragen? Dann kontaktieren Sie uns doch einfach!
Wir wünschen viel Vergnügen beim Stöbern.

Den Online-Katalog ermöglicht hat ein Sonderprogramm „Digitaloffensive Öffentliche Bibliotheken Rheinland-Pfalz“, das die digitale Ausstattung der öffentlichen Büchereien des Landes Rheinland-Pfalz fördert.

Bastelnachmittag Bücherei

Hier präsentieren wir die wunderschönen Ergebnisse des Bastelnachmittages am 28. November 2019 mit Marina und Regina. 15 Kinder stellten sich der kniffligen Herausforderung, aus Papierwickeldraht, Papier, Moos, kleinen Tannenzapfen und allerlei Kleinteilen eine besinnliche Winterlandschaft auf eine Baumscheibe zu zaubern. Ein LED-Teelicht brachte nicht nur das feine Arrangement zum Leuchten, auch die Augen der fleißigen Bastler strahlten.

Fluchtursachen bekämpfen

Initiative von 140 Trägern des Bundesverdienstkreuzes

Holzheim

140 Träger des Bundesverdienstkreuzes, darunter die Rheinland-Pfälzer Dietmar Rieth aus Neuwied und Helmut Weimar aus Holzheim, haben schon im Jahr 2017 in einer Unterschriftenaktion und in einer Tagung in Berlin den Bundestag aufgefordert eine Enquete-Kommission zur Bekämpfung von Fluchtursachen einzurichten. Alle zur Bundestagswahl 2017 angetretenen Parteien wurden damals gebeten, diese Forderung in ihr Wahlprogramm aufzunehmen. Bei dieser Initiative handelt es sich in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland um den ersten Zusammenschluss von Trägern des Bundesverdienstkreuzes aus allen Bereichen unsere Gesellschaft. Nun hat endlich eine 24 – köpfige Expertenkommission, Vorsitzende ist die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird für die Bundesregierung und das Parlament Vorschläge entwickeln, wie Fluchtursachen wirksamer bekämpft werden können.  Zurzeit sind weltweit 71 Millionen Menschen auf der Flucht, die meisten davon sind Binnenflüchtlinge in Afrika. Ziel muss es sein, diesen Menschen in ihrer Heimat eine zukunftsorientierte Perspektive zu geben, um so Flucht und Migration deutlich zu verringern.

Wie man das macht, weiß das Land Rheinland-Pfalz seit  Gründung einer Länderpartnerschaft mit dem ostafrikanischen Ruanda im Jahre 1982 und die kleine Ortsgemeinde Holzheim, die seit dem Jahr 1988 mit dem ruandischen Sektor Rambura mit seinen 28.500 Einwohnern partnerschaftlich verbunden ist. Mit insgesamt 64 Projekten hat z.B. Holzheim bis heute das Leben der Menschen in ihrer schönen afrikanischen Heimat nach der Prämisse „Hilfe zur Selbsthilfe“ lebenswert gemacht und ihnen durch die Realisierung nachstehenden Projekte eine Zukunftsperspektive gegeben:

– Förderung  schulischer und beruflicher Bildung

Abrisss baufälliger dunkler Lehmhütten und Neubau heller Klassenräume, Ausbildungsmaterial

-Gesundheitsförderung

Neubau und Einrichtung von Gesundheitszentren. Anschaffung eines Krankenwagens für Rambura,

Trinkwasserversorgung

-Soziale Projekte

Unterstützung von Witwen, Waisen (Schülerpatenschaften) und hilfsbedürftigen Menschen durch

Ziegen- und Schweineprojekte

-Angebote zur Freizeitgestaltung 

Bau eines Sportplatzes mit Dusch und Umkleidegebäude, Gründung des Frauen- und Mädchenfußballclubs Rambura WFC (Spitzenteam in Ruanda mit Jugendabteilung U17 und U15.

Ergänzt wurde diese Partnerschaftshilfe durch Gründung der Ruanda Stiftung-Helmut Weimar im Jahr 2012 und seit 2017 durch den Oranien-Campus Altendiez,, der mit der Mädchensekundarschule Rambura Filles eine in Rheinland-Pfalz einmalige digitale Partnerschaft unterhält.

Aktuelle Projekte in diesem Jahr sind Renovierung der Küche und des Speisesaals der Mädchensekundarschule Rambura Filles (Finanzierung durch Land, Ruanda Stiftung und Oranien Campus) sowie die Solar-Stromversorgung der Primarschule Mutaho, finanziert durch den anteiligen Spendenerlös des bundesweiten Tages für Afrika von der Realschule Plus Katzenelnbogen.

Der Partnerschaftssektors Rambura ist ein junger, ländlicher Sektor. 56 % der Einwohner  sind unter 19 Jahren. Nach sehr guter schulischer Bildung ist  die Schaffung von Ausbildungs-und Arbeitsplätzen daher eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben.

Foto vom derzeitigen Zustand des Speisesaals
 
Zu den in diesem Jahr noch durchzuführen Projekten
in Rambura gehören die Renovierung des Speisesaals
in der Mädchensekundarschule Rambura Filles.
Außerdem ist die Renovierung der Küche und
wegen zunehmender Schülerinnenzahlen ein Anbau
an den Speisesaal notwendig.

Rheinland-Pfalz und Hessen kooperieren bei der Aartalbahn

Eine Machbarkeitsstudie wird die Reaktivierung der Aartalbahn von Wiesbaden über Bad Schwalbach nach Diez und Limburg prüfen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, die Aufgabenträger SPNV-Nord und RMV sowie der Rheingau-Taunus-Kreis geschlossen, wie die Beteiligten am Freitag bekanntgaben. „Wir möchten gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr in der Region stärken. Mit der Machbarkeitsstudie untersuchen wir, ob eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für die Gesamtstrecke gefunden werden kann“, sagten der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Andy Becht und sein hessischer Amtskollege Jens Deutschendorf anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Der Personenverkehr auf der Aartalbahn ist seit 1986 eingestellt. Im Falle einer Reaktivierung würde sie in Bad Schwalbach an die bereits in der Planung befindliche City-Bahn Wiesbaden anschließen. „Dies würde vielen Berufspendlern im Aartal eine attraktive umwelt- und klimafreundliche Verbindung zu ihren Arbeitsplätzen bieten und die Region zudem für Touristen besser erreichbar machen“, sagte Staatssekretär Deutschendorf. Andy Becht ergänzte: „Diese Systemvorteile des Schienenpersonennahverkehrs sollten nicht nur den Verdichtungsräumen vorbehalten sein. Gute Zugverbindungen sind ebenso ein strukturpolitisches Instrument zum Erhalt der Attraktivität der ländlichen Räume.“ „Mit der geplanten City-Bahn nach Bad Schwalbach ergeben sich neue Chancen für eine Reaktivierung der Aartalbahn Richtung Diez“, so RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai. „Mit der Machbarkeitsstudie loten wir nun aus, welches Konzept verkehrlich und wirtschaftlich umsetzbar ist.“ „Aus Sicht des SPNV-Nord als verantwortlichem Aufgabenträger auf rheinland-pfälzischer Seite begrüßen wir, dass durch die Kooperation der beiden Bundesländer die Reaktivierung der Aartalbahn ein Stück näher rückt“, so Thorsten Müller, Verbandsdirektor des SPNV-Nord.